Die Genossenschaft der Töchter der christlichen Liebe (Barmherzige Schwestern) ist eine weltumspannende Gemeinschaft

Die Genossenschaft ist von Beginn an missionarisch. Der heilige Vinzenz sandte die Schwestern auf die Straßen der Welt, um den Ärmsten, Verlassensten und Verachtetsten beizustehen. Auch heute passen sich die Schwestern den Forderungen der Notsituationen in aller Welt an. Der internationale Charakter der Genossenschaft tritt immer mehr zutage und Bitten um Schwestern kommen aus den entlegendsten Orten unseres Planeten.

Insgesamt zählt die Genossenschaft rund 22.700 Schwestern in 78 Provinzen, die in 93 Ländern der einzelnen Kontinente vertreten sind: in Afrika, Nordamerika, Südamerika spanischer und Südamerika portugiesischer Sprache, in Asien, Europa und Ozeanien. In den Jahren 1997 - 2002 wurden folgende neue Missionen eröffnet: in Asien: Kambodscha, Kasachstan, Laos. Seit dem Jahr 2000 gibt es in Indien zwei Provinzen: Nord- und Südindien. In den Vereinigten Staaten in Alaska; in Afrika in Libyen, im Tschad, in Kenia. Die Vizeprovinzen Eritrea, Äthiopien, Nigeria und Taiwand wurden zu Provinzen erhoben, ebenso Amazonien, Haiti, Thailand, Zentralafrika und Kamerun.

Zur Zeit erreichen das Generalat Bitten um Schwestern aus der Ukraine, aus Weißrußland und aus Sibirien.

In fast allen Provinzen, denen es möglich ist, Schwestern zur Verfügung zu stellen, ist man dabei, Schwestern, die nicht unbedingt erforderlich sind abzuziehen, um sie zu den Ärmsten zu senden. In der heutigen Welt sind dies: im Stich gelassene Kinder, denen das zum Leben Nötigste fehlt; Flüchtlinge und Aidskranke.

„Ihr müsst bereit sein,
den Armen überall zu dienen,
wohin ihr geschickt werdet!“

 
Diese Aufforderung des heiligen Vinzenz gilt heute mehr denn je.


Das Mutterhaus der Barmherzigen Schwestern befindet sich in Paris.

Kapelle im Mutterhaus in Paris