Nestorverleihung, Bundesweite Auszeichnung

Bundesweite Auszeichnung für das Seniorenheim Herz-Jesu-Heim im Rahmen der Nestor-Verleihung.

Erstmals beteiligte sich das Herz-Jesu-Heim im Jahr 2005 am Nestor-Wettbewerb, wo jene Unternehmen ausgezeichnet werden, sie sich im besonderen um die Integration älterer ArbeitnehmerInnen verdient machen und ihren MitarbeiterInnen ein altersgerechtes Arbeitsumfeld bieten.

Initiatorin dieser Auszeichnung ist Bundesministerin Ursula Haubner, die mit diesem Preis die Notwendigkeit und Wichtigkeit der Generationengerechtigkeit in Betrieben unterstreicht. Der Nestor-Preis wird vom Bundesministerium für soziale Sicherheit, Generationen und Konsumentenschutz ausgeschrieben mit Unterstützung von AMS, Wirtschaftskammer, Industriellenvereinigung und „Die Presse“. Der „Nestor 2005“ ist die erste österreichische Initiative zur Auszeichnung von Betrieben, die auf die Herausforderungen der demografischen Entwicklungen rechtzeitig reagieren. Gleichzeitig soll das Bewusstsein einer breiten Öffentlichkeit für diese Thematik geschaffen werden und älteren ArbeitnehmerInnen ihre Stärken vor Augen geführt werden.

Im Rahmen einer Erhebung werden von den sich beteiligenden Unternehmen (diesmal waren es ca. 70 Teilnehmer) verschiedene Informationen über die gebotenen Möglichkeiten für ältere MitarbeiterInnen eingeholt. Die drei Besten in den jeweiligen Kategorien werden ausgezeichnet, der Sieger erhält den „Nestor“.

In der Kategorie „Non-Profit-Unternehmen“ belegte das Herz-Jesu-Heim den hervorragenden zweiten Platz österreichweit, geschlagen geben musste es sich nur den Jugend- und Familiengästehäusern. Die Gründe für die Auszeichnung waren vieler­lei, z.B.

  • werden gerne MitarbeiterInnen, die über 50 Jahre alt sind, aufgenommen – aufgrund ihrer Erfahrung bereichern diese die jeweiligen Arbeitsteams;
  • sind überdurchschnittlich viele „erfahrene Führungskräfte“ im Einsatz;
  • wird auch älteren MitarbeiterInnen das gleiche Fort- und Weiterbildungsange­bot ermöglicht wie allen anderen;

Die Urkunde für den zweiten Platz wurde durch Staatssekretär Sigisbert Dolinschek überreicht, Frau Ministerin Ursula Haubner gratulierte herzlich.

Wir fühlen uns auf unserem Weg bestärkt, die Erfahrung reiferer Menschen mit den Visionen Jüngerer zu verbinden – zielgerichtet dahin, unseren BewohnerInnen ein „Daheim“ und unseren MitarbeiterInnen einen erfüllten Arbeitsplatz zu bieten.